Schallbach
Über uns Entstehungsgeschichte Zeeche-Clique 1976
Beginn der Zeeche - Clique   Anfang der 70er Jahre trafen sich einige Mitglieder der örtlichen Vereine zum Besuch von Fasnachtsveranstaltungen. 1976 gründete man selbst eine örtliche Clique, die Zeeche-Clique. Der Name lag auf der Hand, da die Schallbacher von jeher die „Zeeche“ genannt wurden. Zuerst präsentierte man sich noch ohne Häs. Bald wurde der Wunsch nach einer eigenen Maske laut. Dabei war man Anfangs noch der Meinung mit „Zeeche“ sei der gleichnamige Körperteil gemeint. 1981 wurde in mühseliger Handarbeit die ersten Masken aus Kunststoff hergestellt. Sie hatten die Form einer übergroßen Zehe. Dazu kleidete man sich in weißer Latzhose und in einem rot- kariertes Hemd. 1984 präsentierte man zur Fasnacht dann ein richtiges Häs. Passend zum Namen wurden Filzfüße in den Farben rot-gelb-braun ausgestanzt und auf die Hosen und Jacken genäht. 1990 wurde die erste Holzmaske einer übergroßen Zehe, anlässlich des ersten „Buureballs“ in Schallbach getragen. 1995 zeigte sich die Zeeche-Clique erneut in einem veränderten Häs, man trug nun auch Strohschuhe. Seit dieser Zeit hat sich das Outfit der Zeeche nicht mehr verändert. In den 70er Jahren wurden in der Region viele Fasnachtscliquen gegründet, womit das fasnächtliche treiben mit Fasnachtsumzügen, Preismaskenbällen und „Buurebällen“ an Bedeutung gewann. Auch die Zeeche-Clique zog mit eigenem Fasnachtswagen durchs Land und konnte mit Ihren aktuellen Themen stets einen guten Platz erzielen. Bleibt nur die Frage offen, woher der Name „Zeeche“ stammt. Drei Versionen kursieren im Dorf: Waren die Schallbacher als besonders „zäh“ („zeech“) bekannt, pflanzten Sie besonders viel Knoblauch (Knoblauchzeeche) oder waren die Zehen (Zeechen) gemeint? Leider lässt sich der Name in alten Schriften nicht eindeutig zuordnen. Anno 1903 wurde jedoch eine Braut aus Binzen von Ihrem Bräutigam in einer mit einem Kranz von Sauzehen geschmückten Kutsche abgeholt. Vielleicht ist das ein Hinweis auf den Ursprung?